Hebammenbonus

Antrag

  1. Was muss man tun, um den Hebammenbonus zu erhalten?

    Sie müssen einen schriftlichen Antrag an das Landesamt für Pflege übermitteln. Siehe Nr. 2. Dem Antrag sind die unter Nr. 2 aufgeführten Nachweise beizufügen.

  2. Wichtige Hinweise zum Antrag:

    Sie müssen den Antrag unterschreiben.

    Sie müssen die Einwilligung zur Datenverarbeitung erteilen.

    Sie müssen dem Antrag folgende Nachweise beifügen:

    • eine Ablichtung der Vorder- und Rückseite Ihres Personalausweises oder der Datenseite und Folgeseite 1 Ihres Reisepasses,
       
      Hinweis:
      Der Personalausweis bzw. Reisepass darf nicht abgelaufen sein. Statt einem gültigen Ausweisdokument kann entweder eine aktuelle (einfache oder erweiterte) Meldebescheinigung (Kopie) oder ein Befreiungsbescheid (Kopie) der Kommune vorgelegt werden. Die Meldebescheinigung darf, vom Datum der Antragstellung gerechnet, nicht älter als 6 Monate sein.
    • Nachweis über die Erlaubnis nach § 2 des Hebammengesetzes in Kopie (z. B. Examen),
    • Nachweis über eine freiberufliche, geburtshilfliche Tätigkeit in Bayern durch:
      • Nachweis des persönlichen Institutionskennzeichens gem. § 293 SGB V in Kopie oder
      • Nachweis der Anmeldung beim zuständigen Gesundheitsamt nach Art. 12 GDVG in Kopie,
    • Nachweis über die Betreuung von mindestens vier Geburten für das Jahr, für das der Hebammenbonus beantragt wird, durch:
      • Bescheid bzw. Bescheide in Kopie über die Gewährung des Sicherstellungszuschlags nach dem Vertrag gem. § 134a SGB V oder
      • Nachweis über abgerechnete geburtshilfliche Leistungen durch schriftlichen Behandlungsvertrag oder Abrechnung/Nachweis mit der GKV,
        Hinweis:
        Sämtliche personenbezogene Daten der betreuten Schwangeren sowie des Kindes sind aus Gründen des Datenschutzes im Nachweis zu schwärzen.
    • ausgefüllte und unterschriebene De-minimis-Erklärung im Original,
    • Erklärung über subventionserhebliche Tatsachen im Rahmen der Hebammenbonusgewährung im Original.

    Bitte verwenden Sie keine Büro- oder Heftklammern.

  3. Ab wann und bis wann kann ich einen Antrag stellen?

    Der Hebammenbonus kann erstmals ab dem 01.09.2018 rückwirkend für das Jahr 2017 beantragt werden. Für das Antragsjahr 2017 (01.01.2017 bis 31.12.2017) ist eine Antragstellung bis zum 31.03.2019 möglich. Ab dem Antragsjahr 2018 sind Anträge bis spätestens 30.06. eines Jahres für das vorherige Jahr zu stellen.

  4. Wo bekomme ich das Antragsformular?

    Das Antragsformular bekommen Sie hier zum Download:

    Bitte beachten Sie, dass dem Antrag auch eine De-minimis-Erklärung sowie eine Erklärung über subventionserhebliche Tatsachen angefügt werden müssen. Diese finden Sie hier:

    Sie können den Antrag und die anzufügenden Erklärungen nach dem Download ausdrucken und handschriftlich ausfüllen oder zunächst am Computer ausfüllen und erst dann ausdrucken.

    Sollten Sie beim Ausfüllen des Antrags Hilfe benötigen, können Sie gerne auch die Ausfüllhilfe zur Beantragung des Hebammenbonus herunterladen:

  5. Wohin muss ich den ausgefüllten Antrag schicken?

    Die Versendung des Antrags für den Hebammenbonus erfolgt per Post an:

    Bayerisches Landesamt für Pflege
    - Hebammenbonus -
    Köferinger Straße 1
    92224 Amberg

  6. Welche Kontoverbindung muss ich angeben?

    Der Hebammenbonus kann ausschließlich auf ein Konto der/des Anspruchsberechtigten überwiesen werden. Bitte geben Sie keine Kontoverbindung eines Dritten an.

  7. Erhalte ich eine Bestätigung über den Eingang meines Antrages?

    Leider ist das aus organisatorischen Gründen nicht möglich. In der Regel sollten Sie innerhalb von einem Monat Bescheid bekommen. In Ausnahmefällen, z. B. bei einer Vielzahl von Antragseingängen, kann die Bearbeitungszeit etwas länger dauern. Wenn Sie nach einem Monat noch keine Rückmeldung erhalten haben, wenden Sie sich bitte an unsere Hebammenbonus-Hotline unter + 49 (0) 9131 6808-2030

  8. Was passiert mit meinen Daten?

    Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und das Bayerische Landesamt für Pflege benötigen Ihre Daten, um Ihren Antrag zu bearbeiten. Bei Nicht- oder unvollständiger Angabe der erforderlichen Daten kann Ihr Antrag nicht bearbeitet werden.

    Ihre Daten werden nach der Erhebung beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und beim Bayerischen Landesamt für Pflege so lange gespeichert, wie dies unter Beachtung der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen erforderlich ist.

    Verantwortlich für die Verarbeitung dieser Daten ist das

    Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
    – Datenschutz –
    Eggenreuther Weg 43 91058 Erlangen
    E-Mail: Datenschutz@lgl.bayern.de

    und

    Bayerisches Landesamt für Pflege
    Köferinger Straße 1
    92224 Amberg
    E-Mail: Datenschutz@lfp.bayern.de

    Die Daten werden erhoben, um den Antrag auf Hebammenbonus bearbeiten zu können. Bei Nicht- oder unvollständiger Angabe der erforderlichen Daten kann Ihr Antrag nicht bearbeitet werden. Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist die Richtlinie über die Gewährung eines Bonus zur Sicherstellung der Geburtshilfe durch freiberuflich tätige Hebammen und Entbindungspfleger (Hebammenbonus) in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 Buchst. a, c, e Datenschutz-Grundverordnung. Zur Prüfung Ihrer Wohnsitzangaben kann ein Datenaustausch mit der Meldebehörde erfolgen. Ebenso kann zur Überprüfung der Berufsausübungserlaubnis ein Datenaustausch mit der jeweils zuständigen Regierung erfolgen. Zum Zweck der Auszahlung des Hebammenbonus werden Ihre hierfür erforderlichen Daten der Staatsoberkasse Bayern übermittelt.

    Nach der Datenschutz-Grundverordnung stehen Ihnen folgende Rechte zu:

    Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, so haben Sie das Recht Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu erhalten (Art. 15 DSGVO). Sollten unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, steht Ihnen ein Recht auf Berichtigung zu (Art. 16 DSGVO). Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, so können Sie die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung verlangen sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen (Art. 17, 18 und 21 DSGVO). Wenn Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben oder ein Vertrag zur Datenverarbeitung besteht und die Datenverarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren durchgeführt wird, steht Ihnen gegebenenfalls ein Recht auf Datenübertragbarkeit zu (Art. 20 DSGVO). Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, prüft die öffentliche Stelle, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

    Weiterhin besteht ein Beschwerderecht beim Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz. Sie können die Einwilligung zur Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung wird durch diesen nicht berührt.

    Den Bayerischen Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter der E-Mail-Adresse: datenschutzbeauftragter@datenschutz-bayern.de.

Haben Sie weitere Fragen?

Die Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie in unseren FAQ. Sie können sich per E-Mail an hebammenbonus@lgl.bayern.de oder per Telefon an die Servicestelle Hebammenbonus wenden. Sie erreichen die Servicestelle Hebammenbonus

per Telefon unter + 49 (0) 9131 6808-2030
an den folgenden Tagen:
Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr
Sowie Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr